JU kritisiert BI zum B27-Anschluss

Eine Pressemitteilung der Jungen Union – Stadtverband Neckarsulm

Der Junge Union Stadtverband Neckarsulm kritisiert das Vorgehen der Bürgerinitiative (BI) gegen den B27-Anschluss an die Binswanger Straße als verfrüht und inadäquat.
„Wir als Junge Union unterstützen grundsätzlich Infrastrukturmaßnahmen, die kommenden Generationen zu Gute kommen. Ein endgültiges Bild, ob eine solche Sinn macht oder nicht, kann man sich allerdings erst machen, nachdem alle Informationen und Gutachten vorliegen“, so der Vorsitzende Daniel Fritsche. Er begrüße sehr, dass die Stadt beim kürzlich stattgefundenen Bürgerforum als Auftaktveranstaltung zur Bürgerinformation allen interessierten Bürgern die Möglichkeit geboten habe, sich über die bisherige Planung zu informieren und mitzudiskutieren.

Auch wenn die Mitwirkung der Bürger in ihrer Kommune äußerst wünschenswert sei, sehe die JU einen Bürgerentscheid zu einem komplexen Thema mit überörtlicher Bedeutung kritisch. Dies müsse Aufgabe des Gemeinderats als zuständigem Organ bleiben. Nur dort könne dem Bedürfnis nach einer sachorientierten Debatte Rechnung getragen werden, so Fritsche weiter.

Unverständnis zeigt Pressereferent Christian Saup für den Zeitpunkt der BI: „Mir kommt bei den Gegnern des Anschlusses die Sachebene zu kurz. Ich kann nicht auf der einen Seite kritisieren, dass die aktuellen Verkehrszahlen von Lidl noch nicht in die Planung aus dem Jahr 2016 einbezogen sind, auf der anderen Seite aber das letzte Gutachten, in dem diese eingerechnet sein werden, nicht abwarten wollen. Das ist widersprüchlich.“